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Tourenbeschreibung Peru
Cordillera Huayhuash
(Änderungen
vorbehalten, Zeitangaben sind Richtwerte)
1. Tag: Huascaran-Nationalpark
Wir fahren durch die Carpa-Schlucht zum Huascaran-Nationalpark. Unterwegs
öffnen sich uns atemberaubende Ausblicke auf die Gipfel der Cordillera
Blanca. Weiter geht es über drei etwa 4.700 m hohe Pässe nach Matacancha zum
Startpunkt unseres Trekkings.
2. Tag: Laguna Mitucocha, 4100 m
Unser erster Wandertag beginnt mit dem steilen Aufstieg zum Pass
Cacanampunta (4.700 m), einem beeindruckenden Höhenzug, der in diesem
Andenteil die Wasserscheide zwischen Pazifik und Atlantik bildet. Erneut
folgen wir beim Abstieg einem kleinen Fluss. Unser Lagerplatz befindet sich
nahe an der Laguna Mitucocha (4.300 m) mit berauschender Aussicht auf die
Gipfel Rondoy, Jirishanca Grande und Chico.
3. Tag: Laguna Carhuacocha, 4200 m
Zunächst überqueren wir einen 4.650 m hohen Pass bei Punta Carhuac, um dann
langsam über sanft geschwungene Bergwiesen zur Laguna Carhuacocha (4.200 m)
abzusteigen, wo wir nach 6 - 7 Std. Gehzeit unser Camp errichten. Wieder
begleitet uns die herrliche Aussicht auf Jirishanca, Yerupaja Grande und
Chico. Auch die höheren Gipfel der Cordillera Huayhuash, Siula und Sarapo
können wir sehen. Gegen Abend spiegeln sich die Eisriesen im ruhigen Wasser
der Lagune.
4. Tag: Siula-See
Wir legen einen Ruhe- und Akklimatisationstag ein. Die Aktiven unter uns
können eine rund 5-stündige Wanderung zum Siula-Tal mit dem Siula-See
unternehmen. Am See angekommen, belohnt uns der Ausblick auf Gletscherseen
und Moränen aus nächster Nähe und wir sehen viele Vögel, Enten, Gänse und
Vizachas.
5. Tag: Carnicero
Der Pfad führt hinauf zum Cajoncocha-See, dann überqueren wir einen kleinen
hügeligen Kamm, bis wir auf einen 4.900 m hohen Pass treffen. Überragt von
den Gipfeln der nördlichen Cordillera Huayhuash (Siula, Carnicero und
Jirishanca), öffnet sich uns auf der Passhöhe die Sicht auf die Eiswand des
Siula-Gletschers. Nach einem weiteren Gebirgssee fällt der Pfad leicht ab,
bis wir zur kleinen Siedlung Carnicero auf 4.400 m kommen.
6. Tag: Huayhuash, 4300 m
Wir wandern vorbei am Dorf Huayhuash (ca. 4.365 m), das ganzjährig von
Hirten bewohnt ist. Hier wachsen steinharte grüne Polster, sog. Loreto;
diese wachsen nur 1 mm pro Jahr und werden von den Bewohnern als Brenn- und
Baumaterial verwendet. Langsam steigen wir wieder auf, vorbei an kleinen
Seen bis wir am Pass Portachuelo de Huayhuash (4.795 m) ankommen. Unser
Blick fällt auf den Nevado Millpo, Cuyoc, Puscanturpas, Cullcushjanca,
Quesillojanca und Leon Huacanan. Es folgt der Abstieg zum Lagerplatz auf
4.500 m in der Nähe des Sees Viconga.
7. Tag: Huanacpatay, 4100 m
Ausgehend vom kleinen Damm am Ende des Sees führt uns der Weg an der linken
Talseite entlang über felsiges Gelände, dann zu einem kleinen sumpfigen See,
bis er über sandige Serpentinen wieder ansteigt zum höchsten Pass unseres
Trekkings, dem 5.020 m hohen Punta Cuyoc. In der Sand- und Steinzone wachsen
eigenartige Pflanzen wie Biedermeiersträuße dicht am Boden; sie heißen
Tongue und gehören zu den Baldriangewächsen. Ein teils sehr steiler Pfad
führt hinunter zum Fluss der Quebrada Huanacpatay. Wir wandern weiter nach
Huanacpatay (4.325 m).
8. Tag: Huatiac, 4400 m
Wir folgen dem Flusslauf auf der rechten Seite steil abwärts ins Kalinca-Tal
(ca. 3.600 m). Hier gibt es eine interessante Flora: gelbe Büsche mit
offener Blüte (Huishllac) und am Boden kriechende Kakteen (Iganton). Kurz
vor dem Dorf Huayllapa, einer größeren Ansiedlung, führt uns ein etwa
3-stündiger steiler Anstieg in Richtung Tapush-Pass. Wir lagern an einem
Platz namens Huatiac (4.290 m) mit Blick auf den Diablo Mudo („stummer
Teufel").
9. Tag: Cashpapampa
Bergauf führt der Pfad zum 4.800 m hohen Pass Tapush. Der Weg ist zwar
mühsam, doch werden wir durch eine prächtige Aussicht belohnt. Nach der Rast
steigen wir vorbei am See Susucocha zum Lagerplatz Cashpapampa (4.500 m).
10. Tag: Laguna Jahuacocha, 4100 m
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