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Peru

Cordillera Huayhuash
 

Voraussetzungen:
- ein allgemein guter Gesundheitszustand und ausreichende Kondition für Gehzeiten bis 7 Stunden. 
Schwierigkeitsbewertung:
- mittel bis schwierig
Charakteristik:
Diese Trekkingtour ist eine der schönsten Trekkingtouren der Welt. In der abgeschiedenen Bergwelt der Cordillera Huayhuash dominiert die einzigartige Natur nahezu auf der Höhe des Äquators. Die tiefblauen Seen und die weiß glänzenden Berge sind ein beeindruckender Gegensatz.

Tourenbeschreibung Peru
Cordillera Huayhuash
(Änderungen vorbehalten, Zeitangaben sind Richtwerte)

1. Tag: Huascaran-Nationalpark
Wir fahren durch die Carpa-Schlucht zum Huascaran-Nationalpark. Unterwegs öffnen sich uns atemberaubende Ausblicke auf die Gipfel der Cordillera Blanca. Weiter geht es über drei etwa 4.700 m hohe Pässe nach Matacancha zum Startpunkt unseres Trekkings.
2. Tag: Laguna Mitucocha, 4100 m
Unser erster Wandertag beginnt mit dem steilen Aufstieg zum Pass Cacanampunta (4.700 m), einem beeindruckenden Höhenzug, der in diesem Andenteil die Wasserscheide zwischen Pazifik und Atlantik bildet. Erneut folgen wir beim Abstieg einem kleinen Fluss. Unser Lagerplatz befindet sich nahe an der Laguna Mitucocha (4.300 m) mit berauschender Aussicht auf die Gipfel Rondoy, Jirishanca Grande und Chico.
3. Tag: Laguna Carhuacocha, 4200 m
Zunächst überqueren wir einen 4.650 m hohen Pass bei Punta Carhuac, um dann langsam über sanft geschwungene Bergwiesen zur Laguna Carhuacocha (4.200 m) abzusteigen, wo wir nach 6 - 7 Std. Gehzeit unser Camp errichten. Wieder begleitet uns die herrliche Aussicht auf Jirishanca, Yerupaja Grande und Chico. Auch die höheren Gipfel der Cordillera Huayhuash, Siula und Sarapo können wir sehen. Gegen Abend spiegeln sich die Eisriesen im ruhigen Wasser der Lagune.
4. Tag: Siula-See
Wir legen einen Ruhe- und Akklimatisationstag ein. Die Aktiven unter uns können eine rund 5-stündige Wanderung zum Siula-Tal mit dem Siula-See unternehmen. Am See angekommen, belohnt uns der Ausblick auf Gletscherseen und Moränen aus nächster Nähe und wir sehen viele Vögel, Enten, Gänse und Vizachas.
5. Tag: Carnicero
Der Pfad führt hinauf zum Cajoncocha-See, dann überqueren wir einen kleinen hügeligen Kamm, bis wir auf einen 4.900 m hohen Pass treffen. Überragt von den Gipfeln der nördlichen Cordillera Huayhuash (Siula, Carnicero und Jirishanca), öffnet sich uns auf der Passhöhe die Sicht auf die Eiswand des Siula-Gletschers. Nach einem weiteren Gebirgssee fällt der Pfad leicht ab, bis wir zur kleinen Siedlung Carnicero auf 4.400 m kommen.
6. Tag: Huayhuash, 4300 m
Wir wandern vorbei am Dorf Huayhuash (ca. 4.365 m), das ganzjährig von Hirten bewohnt ist. Hier wachsen steinharte grüne Polster, sog. Loreto; diese wachsen nur 1 mm pro Jahr und werden von den Bewohnern als Brenn- und Baumaterial verwendet. Langsam steigen wir wieder auf, vorbei an kleinen Seen bis wir am Pass Portachuelo de Huayhuash (4.795 m) ankommen. Unser Blick fällt auf den Nevado Millpo, Cuyoc, Puscanturpas, Cullcushjanca, Quesillojanca und Leon Huacanan. Es folgt der Abstieg zum Lagerplatz auf 4.500 m in der Nähe des Sees Viconga.
7. Tag: Huanacpatay, 4100 m
Ausgehend vom kleinen Damm am Ende des Sees führt uns der Weg an der linken Talseite entlang über felsiges Gelände, dann zu einem kleinen sumpfigen See, bis er über sandige Serpentinen wieder ansteigt zum höchsten Pass unseres Trekkings, dem 5.020 m hohen Punta Cuyoc. In der Sand- und Steinzone wachsen eigenartige Pflanzen wie Biedermeiersträuße dicht am Boden; sie heißen Tongue und gehören zu den Baldriangewächsen. Ein teils sehr steiler Pfad führt hinunter zum Fluss der Quebrada Huanacpatay. Wir wandern weiter nach Huanacpatay (4.325 m).
8. Tag: Huatiac, 4400 m
Wir folgen dem Flusslauf auf der rechten Seite steil abwärts ins Kalinca-Tal (ca. 3.600 m). Hier gibt es eine interessante Flora: gelbe Büsche mit offener Blüte (Huishllac) und am Boden kriechende Kakteen (Iganton). Kurz vor dem Dorf Huayllapa, einer größeren Ansiedlung, führt uns ein etwa 3-stündiger steiler Anstieg in Richtung Tapush-Pass. Wir lagern an einem Platz namens Huatiac (4.290 m) mit Blick auf den Diablo Mudo („stummer Teufel").
9. Tag: Cashpapampa
Bergauf führt der Pfad zum 4.800 m hohen Pass Tapush. Der Weg ist zwar mühsam, doch werden wir durch eine prächtige Aussicht belohnt. Nach der Rast steigen wir vorbei am See Susucocha zum Lagerplatz Cashpapampa (4.500 m).
10. Tag: Laguna Jahuacocha, 4100 m
Tourenbeschreibung als PDF

Nepalreisen, Heinz Nikolaus
Trekking und Kulturreisen in Nepal, Ladakh, Tibet, Peru
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