Everest
Kala Pattar/Basecamp
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Voraussetzungen:
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ein guter allgemeiner Gesundheitszustand
- Ausdauer für Wanderungen bis maximal 6 Stunden
- Für den Übergang des Kala Pattar 7 Stunden (kann ausgelassen werden)
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Schwierigkeitsbewertung
- mittelschwierig
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Charakteristik:
Dieser Trek führt in wenigen Tagen an den Fuß des höchsten Berges der
Erde. Gut akklimatisiert gehen wir in die höchsten Hochtäler. Vorbei an
vielen Tibetischen Klöstern, gibt es immer wieder genügend Zeit, sich
der Kultur des Landes der Sherpas zu widmen.
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Tourenbeschreibung Everest
Kala Pattar / Basecamp
(Änderungen vorbehalten, Zeitangaben sind Richtwerte)
01. Tag: Lukla, 2850 m - Phakding, 2650 m (1 Stunde Flug, 3 Stunden
Wanderung)
Am frühen Morgen starten wir mit dem Flugzeug nach Lukla (2.850 m). Nach
einem atemberaubenden Flug kommen wir auf dem Tensing-Hillery-Flughafen in
Lukla an. Dieser Ort ist wenig interessant und wir beginnen gleich die
Wanderung in Richtung Phakding. Durch das immer enger werdende Tal des Dudh
Kosi gehen wir leicht bergauf und bergab auf die Schneeberge im Norden zu.
Nach ca. einer Stunde treffen wir auf den Hauptweg, der von Jiri kommt. Nach
zwei Stunden Wanderung sind wir am Ziel, am Ufer des Dudh Kosi, in Phakding
angelangt.
02. Tag: Jorsale, 2850 m (3 Stunden)
Wir gehen rechts am Fluss bis zu einer Hängebrücke, die wir überqueren. Auf
der linken Seite wandern wir durch lichten Wald, einige Stellen sind von
Erdrutschen blank gelegt, bis zu einer Holzbrücke kurz vor Chumo, 2870 m.
Bei Monzo, 2890 m, betreten wir, nachdem die Formalitäten erledigt sind den
Sagarmatha Nationalpark. Diese kurze Wanderung erspart uns einen Ruhetag in
Namche Bazar und dient der besseren Akklimatisation.
03. Tag: Namche Bazar, 3440 m (2,5 Stunden)
Auf der Hillary Hängebrücke überqueren wir den tief unter uns liegenden Dush
Kosi. Diese Brücke ist der einzige Zugang zum gesamten oberen Khumbu. Wir
verlassen die Tallandschaft und steigen auf zur Hochgebirgsregion des Khumbu
und zu ihrer Hauptgemeinde Namche Bazar. Am Nachmittag haben wir noch
genügend Zeit, den geschäftigen Ort zu besichtigen.
04. Tag: Thame, 3740 m (5 Stunden)
Der Weg ist einfach. Er beginnt hinter dem Kloster von Namche Bazar. Nach
Thamo wandern wir ein wenig bergauf und bergab, immer weiter in das enger
werdende Tal und weiter nach Thame. Über dem Ort liegt, hoch oben an steile
Felsen geklemmt, das Kloster, das wir nachmittags besuchen können.
05. Tag: Khumjung, 3790 m (4 Stunden)
Auf demselben Weg steigen wir durch einen Wacholderhain hinunter zur Brücke
über den Nangpo Tsango, 3620 m, und weiter, leicht ansteigend auf dem
Höhenweg bis Thamo, 3460 m. Nach einem Abzweig bleiben wir auf gleicher Höhe
und kommen nach Phurte, 3440 m. Jetzt geht es etwas steiler bergauf zum
Flugfeld von Syamboche, 3770 m. Von hier steigen wir gemächlich auf zum
Pass, 3800 m. Geht man noch etwas weiter nach oben, kann man die Spitze des
Everest hinter dem Nuptse und Lhotse sehen. Unter uns stehen die ersten
Häuser von Khumjung. An Manimauern vorbei gehen wir in die von Bergen
umschlossene Siedlung.
6. Tag: Portse, 3540 m (5 Stunden)
Wir betreten nun eines der spektakulärsten Hochtäler der Welt. Von Khumjung,
3790 m, wenden wir uns links dem Berghang zu, der vom Khumbui Yul Lha (dem
Schutzgott des Khumbu) gebildet wird. Bald gelangen wir zu einer
Steintreppe, die ein steiles Felscouloir hinaufführt und gehen auf einem
herrlichen Höhenweg stetig hinauf zum Chörten von Mong, 3973 m. Der Abstieg
erfolgt durch Mischwald bis Phortse Drangka, ca. 3800 m. Hier zweigt der Weg
nach rechts zum Bach und nach Phortse ab. Über uns liegt unser heutiges
Tagesziel Portse, das wir über einen steilen Weg erreichen.
7. Tag: Periche, 4250 m (5 Stunden)
Wir verlassen das Dorf auf dem Hangweg, der vom oberen Dorfteil zu einem
Übergang hinaufführt. Der anschließende Höhenweg sucht seinesgleichen auf
der Welt. Mit der Sicht auf Ama Dablam, Nuptse, Everest und Lhotse gehen wir
hinauf zum oberen Dorfteil von Pangboche, 3990 m. Wir wandern weiter durch
einen Wacholderwald und gelangen schließlich auf den Hauptweg, der von
Tengboche kommt. Auf diesem gehen wir über Shomare nach Orsho, 4100 m, und
weiter über einen Pass hinunter nach Periche.
08. Tag: Ruhetag in Periche
09. Tag: Lobuche, 4940 m (5 Stunden)
Zunächst auf der flachen Weide nach Phalang Kharpo, 4350 m, dann hinauf nach
Duglha, 4620 m. Von hier recht steil das Moränental links des Khumbu
Gletschers hinauf an einen kleinen Pass mit vielen Gedenksteinen und Chörten
auf ca. 4850 m. Die letzte Etappe geht wieder nur leicht ansteigend nach
Lobuche.
10. Tag: Everest Basecamp, 5600 m – Gorak Shep 5190 m (6 Stunden)
Wir gehen sehr früh westlich des Gletschers auf einem guten Weg bis
zur Moräne des Changri-Gletschers, die überquert wird. Zunächst müssen wir
über Grashänge und zum Schluss über Felsblöcke stets auf und ab bis sich
eine Ebene vor uns ausbreitet. An Gorak Shep, 5190 m vorbei gehen wir weiter
zum Khumbu Gletscher und bis zum Fuße des Eisfalls, wo das Basecamp steht.
Auf demselben Weg geht es zurück nach Gorak Shep.
11. Tag: Kala Pattar, 5550 m, Periche, 4320 m (6 Stunden)
Von Gorak Shep ist es ein recht langweiliger Aufstieg auf den schwarzen
Hügel, was das Wort bedeutet. Die Aussicht ist dafür umwerfend. Nahezu auf
allen Kalendern, die den Everest zeigen ist genau diese Aussicht zu sehen.
Besonders schön erscheint von hier oben aber der Pumori mit über 7000 m. Auf
demselben Weg kehren wir nach Gorak Shep zurück und steigen nach einer
Kräftigung ab nach Lobuche und weiter nach Periche.
12. Tag: Phunki Drangka, 3270 mm (5 Stunden)
Wir müssen zurück bis nach Dingboche und weiter hinunter zum Zusammenfluss
von Khumbu Drangka und Imja Drankha, dann über eine Brücke nach Orsho und
vorbei an Manimauern nach Pangpoche, 3920 m, mit seinem alten Kloster. Wir
steigen ab zur sogenannten Yakbrücke und müssen recht steil hinauf nach
Tengboche. Hier empfehlt es sich, das bekannte Kloster in herrlicher Lage zu
besuchen. Danach steiler Abstieg zum tiefsten Punkt des oberen Khumbu.
13. Tag: Monjo, 2940 m (5 Stunden)
Über die Brücke und durch den Wald gehen wir auf der anderen Seite des
Flusses hinauf nach Sanasa. Von dort auf einem schönen Höhenweg nach Namche
Bazar. Der Abstieg erfolgt über den gleichen Weg zur bekannten Hängebrücke
(Hillary Bridge) über den Dhud Kosi ins untere Khumbu.
14. Tag: Lukla, 2830 m (4,5 Stunden)
Auf dem bekannten Pfad wandern wir zunächst nach Phakding, 2600 m. Danach
auf der linken (östliche) Seite des Dudh Kosi hinauf nach Cheplung, 2680 m,
und weiter zum Schluss leider noch ansteigend nach Lukla, 2834 m
15. Tag: Kathmandu, 1300 m
Flug nach Kathmandu und Transfer zum Hotel
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