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Annapurna
Die Göttin des Überflusses
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Geographie und Topographie
Der Annapurna Himal befindet komplett innerhalb Nepals und liegt nördlich von
Pokhara. Das Gebirge wird eingerahmt durch das Pokhara-Tal im Süden,
die Kali Gandaki-Schlucht im Westen, das Manang-Tal im Norden und die
Marsyangdi-Schlucht im Osten. Es besteht aus einer mächtigen, von West nach Ost verlaufenden
Eisbarriere mit unzähligen Gipfeln und Nebengipfeln. Aus diesem Hauptkamm
heraus laufen verschiedene Nebenkämme nach Westen und Süden. Der Hauptgipfel
heißt Annapurna I (8091 m). Das Wort stammt aus dem Sanskrit und bedeutet Göttin
des Überflusses, dabei ist eine liebliche Erscheinungsform von Parvati, der
Partnerin von Shiva gemeint. Der Gipfel der Annapurna I wurde 1950 durch eine
französische Expedition als erster Achttausender überhaupt bestiegen. Neben der Annapurna und ihren
Nebengipfeln finden wir hier noch viele Berge mit klingenden Namen:
Machhapuchhare, Annapurna Dakshin, Lamjung, Nilgiri, Baraha Shika,
Gangapurna,
Tilicho und Hiunchuli.
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Erreichbarkeit
Die Touren beginnen in Bensisahar, Pokhara, Beni und Jomosom. Alle sind mit Bussen und
Flugzeug (Pokhara, Jomosom) gut erreichbar.
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Klimazone
In kein Trekkinggebiet Nepals kommen mehr Touristen als in den Annapurna Himal.
Ein Grund für diese Beliebtheit ist der enorme Reichtum an verschiedenen
Klimastufen, die man auf einer Tour rund um den Gebirgsstock durchquert. Von
subtropisch-feuchten Gebieten, über die arktisch geprägte Eiszone bis zu den
ariden Bergsteppen des Inneren Himalaja finden wir hier alles. Die südliche,
dem Monsun ausgesetzte Abdachung gehört zu den niederschlagsreichsten Gefilden
des Landes, während die Nordseite im Monsunschatten liegt.
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Bevölkerung
Eine weitere Faszination des Annapurna Himal besteht in seinem Reichtum an
vielen verschiedenen Bevölkerungsgruppen. In
Pokhara finden wir hauptsächlich Newar, in den vorgelagerten Hügeln Chhetri
und Bahun, im Marsyangdi-Tal Gurung und Bhotia, am Ghorepani-Paß Magar, im Kali Gandaki Thakali und bei Muktinath wieder
Bhotia.
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Wissenswertes
Kaum ein Gebiet in Nepal verfügt über einen solchen Reichtum an Gegensätzen
wie der Annapurna Himal. Annapurna, die Göttin des Überflusses, meint es
wirklich gut mit uns! Von den stark subtropisch geprägten Niederungen des nur
900 m hoch gelegenen Pokhara-Tals sind es gerade 30 km Luftlinie bis zum 6997 m
hohen Gipfel des heiligen Machhapuchhare. Das gesamte Gebiet des Annapurna Himal gehört
zum Annapurna Conservation Area Project (ACAP). Dieses Projekt versucht, die Naturschönheiten zu bewahren, was auf Grund der relativ dichten
Besiedlung nicht einfach zu realisieren ist. Jeder Tourist bezahlt für dieses
Naturschutzgebiet NRs 2000.- (etwa 25 €) Eintritt, ein in Nepal relativ hoher Betrag. Speziell zu empfehlen
ist die großartige Bergkulisse nördlich von Pokhara, die Kali Gandaki-Schlucht
mit ihrer regen Karawanentätigkeit, und die stark tibetisch-buddhistisch gefärbten
Bergsteppen um Muktinath und Manang. Der Thorong La (5416 m) wird jedes Jahr von
sehr vielen Trekkern überschritten, und das Annapurna Basecamp
vermittelt den Eindruck eines hochalpinen Amphitheaters, umringt von Eisriesen.
In der Mitte der Tent Peak (Tharpu Chuli), der zu den Trekkinggipfeln zählt. Er
ist eine hervorragende Aussichtsplattform.
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Eignung
Der Annapurna Himal eignet sich sowohl für Einsteiger als auch Kenner der
Materie. Die leichten und kurzen Trecks um Pokhara sind für jene geeignet, die
Nepal kennen lernen möchten. Die Rundtour stellt schon wesentlich höhere
Anforderungen an Leistungsvermögen, Höhenanpassung, Kondition und Ausdauer. |
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