| Die gesundheitlichen
Gefahren bestehen durch:
Durchfallerkrankungen
Das Risiko von
Durchfallerkrankungen ist im gesamten Lande sehr hoch.
Höhenkrankheit
Ab einer Höhe von ca. 2500
Meter besteht die Gefahr Höhenkrank zu werden.
Infektionskrankheiten
Die Gefahr einer
Infektionskrankheit besteht in zweierlei Hinsicht: 1. Durch Nahrungsmittel
und Wasser verursachte und 2. durch Insekten übertragene Krankheiten
Straßenverkehr
Der schlechte Zustand der
Fahrzeuge (Bus, Taxi), der schlechte Zustand der Straßen und der
chaotische Verkehr macht den Straßenverkehr zu einer nicht
unbeachtlichen, oft unterschätzten Gefahrenquelle.
Verletzungen beim Wandern
Die Gefahr sich beim Wandern zu
verletzen ist recht gering. |
| Vorsorgemaßnahmen:
Impfungen
Es besteht in Nepal kein
Impfzwang für europäische Touristen. Lassen Sie sich bei ihrem Arzt
beraten. Empfohlene Impfungen: Hepatitis A, B und C, Typhus, Tollwut,
Wundstarrkrampf, Hirnhautentzündung, Polio.
Malariaprophylaxe ist in den
Bergen und im Kathmandutal nicht nötig.
körperliche Vorbereitung
wer regelmäßig wandert,
Fahrrad fährt oder sonst einer sportlichen Tätigkeit nachgeht braucht
für eine leichte Trekkingtour (zum Beispiel Helambu) keine weitere
Vorbereitung.
Für mittelschwierige Trekkingtouren wie (zum Beispiel Annapurnarunde),
sollte schon erfahrener Bergwanderer sein und Ausdauer für Gehzeiten von
8 bis 10 Stunden haben.
Für schwierige Touren oder Gipfelbesteigungen (zum Beispiel Naya Khanga)
ist die Erfahrung als Hochtourengänger in den Westalpen Voraussetzung.
Bei diesen Touren wird eine Ausbildung beim DAV oder ein Tourenbericht der
letzten Jahre gefordert.
Maßnahmen vor Ort:
Essen/Trinken
Trinken sie nur abgekochtes
oder gefiltertes Wasser und verwenden sie ein Desinfizierungsmittel, wie zum
Beispiel Mikropur forte. Essen sie nur geschälte Früchte, andere nur,
wenn sie sicher sind, dass sie mit jodierten oder abgekochten Wasser
gewaschen wurden. Vermeiden sie Fleisch und Fischgerichte. In Nepal empfiehlt
es sich vegetarisch zu leben.
Gehweise
Gehen sie äußerst vorsichtig
und konzentriert. Bleiben sie zum Schauen und fotografieren stehen. Passen
sie die Gehgeschwindigkeit den Bedingungen an. Versuchen sie durch die
Nase zu atmen. Wenn das nicht geht, sind sie wahrscheinlich zu schnell. In
größeren Höhen müssen die Tagesetappen deutlich verkürzt
werden. Nach etwa zwei bis drei Stunden sollte eine längere Pause
eingerichtet werden. Trinken sie regelmäßig.
Körperhygiene
In Nepal gibt es überall
Ungeziefer wie Zecken, Flöhe und Wanzen. Blutegel sind ab Mai bis Ende
September und an feuchten Tagen bis auf knapp 3000 Meter Höhe
anzutreffen.
Putzen sie ihre Zähne nur mit entkeimten Wasser. Auch beim Duschen sollte
man kein Wasser in den Mund nehmen. Decken Sie Wunden ab.
Sonstiges
Das Temperaturgefälle zwischen
Tag und Nacht, Sonne und Schatten ist besonders hoch. Denken sie bei ihrer
Kleidung daran. Eine dicke Jacke im Gepäck des Trägers nutzt wenig! Die
Sonne ist auf diesem Breitengrad und in der Höhe besonders aggressiv.
Denken sie an Sonnenschutz, Lippenschutz und vor allem an eine gute
Sonnenbrille (oder zwei). |