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Umgang mit der Bevölkerung
Beim Trekking und Reisen in Nepal
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Achtung und Respekt
Treten Sie der Bevölkerung immer mit Respekt entgegen und achten Sie deren
Traditionen. Lernen Sie einige Brocken der lokalen Umgangssprache. Es macht
Ihnen sicher Spaß und lockert die Atmosphäre – öffnet den Zugang zu den
Menschen. Auch wenn sprachliche Barrieren bestehen, bleibt die Suche nach
Kontakt mit der Lokalbevölkerung eine bleibende Bereicherung. Benutzen Sie die
einmalige Gelegenheit, Interesse zu zeigen, Interesse an fremden Bräuchen und
an der Tätigkeit Ihrer Gastgeber. Fotografieren Sie nur mit großem Feingefühl
für die Privatsphäre der Menschen.
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Kleidung und Verhalten
Tragen Sie zweckmäßige, diskrete und korrekte Kleidung. Entblößen Sie sich
nie vor Einheimischen. In Nepal sollten weibliche Touristen kurze Hosen und gewagte Kleidung
meiden. Passen Sie sich auch hier lokalen Gegebenheiten an, verkleiden Sie sich
aber nicht als "Nepali". Zeigen Sie keine Zärtlichkeiten in der Öffentlichkeit.
Mischen Sie sich nicht in Zwiste zwischen Einheimischen. Privathäuser sollte
man nicht mit Schuhen betreten. Fußsohlen sollten nicht auf Menschen (beim
Sitzen) zeigen. Die linke Hand gilt als unrein. Entsprechend muss mit ihr
umgegangen werden. |
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Lebensgewohnheiten und Religion
Respektieren Sie die Lebensgewohnheiten und die Religion des Gastlandes.
Betrachten Sie religiöse Einrichtungen als sakrale Stätten der Sammlung, Zentren religiöser Kultur,
Brennpunkte unverrückbaren Glaubens, Quellen tröstender Ausstrahlung. Die Aura
und die Schwingungen, die von diesen Heiligtümern ausgehen, können Sie nur
wahrnehmen, wenn Sie sich hinsetzen und sich Zeit nehmen.
Verfallen
sie nicht dem Zwang alles sehen zu wollen. Wenig ist oftmals mehr!
Es ist üblich bei der Besichtigung zwischen 10 und 100 Rupien in
eine Donation Box (Klingelbeutel) zu werfen. |
Geduld und Toleranz gepaart mit Vorsicht
Auf Ihren Wegen durch das fremde Himalayagebirge werden Sie in Privathäusern, Hütten,
Lodges und Hotels Gastrecht genießen. Treten Sie nicht mit unerfüllbaren Wünschen an die Hüttenwirte heran. Bleiben Sie bescheiden und höflich.
Üben Sie Geduld und Toleranz. Behalten Sie Ihre Habe stets unter Verschluss.
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Keine unüberlegten
Geschenke!
Verschenken Sie nichts, gar nichts – auch keine Bleistifte und Süßigkeiten
– an Personen und Kinder, die Sie nicht kennen! Dieses Verhalten, das oft einem falschen
Mitleid entspringt, kann die Zukunft
– besonders von Kindern – untergraben. Dadurch könnten Sie diese
zum Betteln erziehen. Jedoch ist eine kleine Anerkennung dort am Platze,
wo Ihnen wirklich jemand einen speziellen Dienst erwiesen hat, oder bei einer
Wirtsfamilie, mit der Sie sehr zufrieden waren oder mit der Sie persönliche
Bande knüpfen konnten. Siehe auch Trinkgelder.
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Geben
sie keine medizinischen Anordnungen
Medikamente dürfen nicht an Kranke oder deren Angehörige abgegeben werden,
wenn Sie nicht deren korrekte Einnahme überwachen und deren Wirkung abwarten können.
Geben sie diese im Bir Hospital in Kathmandu ab. Verweisen Sie die betroffenen Personen an das nächste Spital oder den nächsten
Sanitätsposten. Es ist jedoch menschliche Pflicht, bei Verletzungen,
Verbrennungen und dergleichen Erste Hilfe zu leisten, je nachdem verbunden mit
der Aufforderung, das Spital oder den Sanitätsposten oder den nächsten Arzt
aufzusuchen. Denken Sie daran: falsche oder in falschen Mengen eingenommene
Medikamente können mehr schaden als nützlich sein.
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Offenheit und Interesse
Versuchen Sie, mit den Menschen am Weg ins Gespräch zu kommen. Zeigen Sie
Interesse und Aufgeschlossenheit. Ein Spiel mit Kindern oder auch mit
Erwachsenen bringt mehr Kontakt als Geschenke. Sie werden trotz
aller sprachlichen Schwierigkeiten diesen Kontakt schaffen können. |
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