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Lebensrad und Mandala

Das Lebensrad

Ein Lebensrad ist ein mit feinen Pinseln auf Baumwoll-Leinwand ausgeführte Freihandmalerei. Die Farben bestehen aus echtem Gold, sowie Erd- und Steinsubstanzen.
Das Gold ist extrem teuer, noch teurer als in der Schmuckherstellung. Die Erd- und Steinsubstanzen kommen aus Lhasa und manchmal auch aus den Bergen Arabiens. Sie werden zu Pulver vermahlen, dann mit Yak- Haut gemischt und in Öl gekocht. Diese Farben verblassen nie.
Auf dem Lebensrad trägt Yamaraj das Universum. Im äußeren Kreis wird unser Leben und die zwölf Monate dargestellt. Im zweiten Kreis gibt es sechs verschiedene Flächen. Die oberste repräsentiert den Himmel, die unterste die Hölle. Rechts und links befinden sich die Erde und das Land der Dämonen. Wenn ein Mensch auf der Erde stirbt, kommt er, je nach seinem Karma in den Himmel oder in die Hölle.
Im dritten Kreis befindet sich das Nirvana. In diesem Teil sind die toten Körper zu finden. Auf diesem Weg gehen die Menschen in den Himmel oder in die Hölle. Wenn sie in den Himmel kommen treffen sie Buddha. Kommen sie dagegen in die Hölle, werden sie von den Dämonen ihrem Karma entsprechend bestraft. Sie werden in siedendes Öl, Eis, Feuer oder ähnliches gesteckt.
Im Innersten Kreis sind drei Tiere dargestellt: der Hahn, das Schwein und die Schlange. Sie stehen für Dummheit, Verlangen und Hass. Wenn ein Mensch ohne diese Eigenschaften gelebt hat, bekommt er die Erleuchtung. Auch Buddha lebte ohne diese Eigenschaften.

Mandala

Eine tibetische Thanka- Malerei nennt man Mandala. Ein Mandala ist ein mit feinen Pinseln auf Baumwoll-Leinwand ausgeführte Freihandmalerei. Die Farben bestehen aus echtem Gold, sowie Erd- und Steinsubstanzen.
Das Gold ist extrem teuer, noch teurer als in der Schmuckherstellung. Die Erd- und Steinsubstanzen kommen aus Lhasa und manchmal auch aus den Bergen Arabiens. Sie werden zu Pulver vermahlen, dann mit Yak- Haut gemischt und in Öl gekocht. Diese Farben verblassen nie.
Ein Mandala besteht aus drei Teilen. Der obere Teil stellt den Himmel dar, der untere Teil die Hölle und die Mitte des Kreises wird das Nirvana genannt.
In der Mitte selbst gibt es nochmals drei Kreise. Um in das Nirvana zu gelangen, müssen die Menschen diese Stufen überwinden. Der äußere Kreis symbolisiert das Feuer, der zweite Kreis die Verbrennung, der dritte schließlich die Weisheit, symbolisiert durch die Lotusblume. Im innersten Kreis gibt es viele Stufen auf denen die Gottheiten meditieren. Der zentrale Punkt ist das Nirvana, wo viele Götter leben., wie zum Beispiel die Götter des Friedens, des Feuers, der Macht, des Verstandes und der Sterne.
Nach ihrem Tod wollen die meisten Menschen in den Himmel kommen. Allerdings steht der Himmel nur guten Menschen offen. Dennoch versuchen auch schlechte Menschen in den Himmel zu kommen. Nach der Lehre des Buddhismus und dem Schöpfungskreis haben sie dabei jedoch viele schwierige Stufen zu überwinden. Sie besteigen die Stufen und fallen ab in die Hölle., wo sie den vielen dort lebenden Dämonen getötet werden. Gute Menschen hingegen haben wenig Schwierigkeiten, das Nirvana zu erreichen. Mehrere Götter prüfen sie und schicken sie auf ihren Weg in den Himmel.
Nach Buddhistischem Glauben ist Lord Buddha im Himmel, ebenso wie der Dalai Lama, der bereits mehrere Male wiedergeboren wurde.
In einem Mandala ist zudem das Madra OM, MA, NE, PAD, ME, HUM dargestellt, was Glück und Erfolg bedeutet und ebenfalls als Meditationshilfe gilt.

Nepalreisen, Heinz Nikolaus
Trekking und Kulturreisen in Nepal, Ladakh, Tibet, Peru
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