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Kenia

Mount Kenia

Voraussetzungen:
- ein allgemein guter Gesundheitszustand für Wanderungen bis 6 Stunden
- bei Besteigung des Mt. Kenya bis 9 Stunden
Schwierigkeitsbewertung
mittelschwierig
Charakteristik:
- der Mount Kenia liegt nahezu auf dem Äquator. Er ist ein gigantischer Vulkankegel, von dem man, gute Sicht vorausgesetzt nahezu endlos weit schauen kann. Leider ist er schon sehr früh in Wolken gehüllt, was einen sehr frühen Start erfordert. Man durchwandert auf dem Weg zum Gipfel mehrere Vegetationszonen
Leistungen:
- Linienflug Deutschland – Nairobi (NBO) – Deutschland
- Transfer zum Hotel
- Flughafengebühren in Deutschland
- Übernachtung in einfachem Hotel im DZ/DU/WC in Nairobi
- Besichtigungsprogramm mit deutschsprachigem Führer inkl. aller Eintrittsgelder
- Begrüßungsabend
-
Bustransfer in Kenia
Während der Trekkingtour:
- Notwendige Gebühren für Nationalpark
- Führer, Träger - 15 Kg Gepäck
- Übernachtung in Lodges (meistens 2-Bettzimmer) oder Zelt
- Vollverpflegung, inklusive landesüblicher Getränke
Nicht enthalten:
- Visumgebühr (z. Zt. 50 US$)
- Trink- und Taschengeld
- westliche Getränke (Mineralwasser, Cola, alkoholische Getränke usw.)

Tourenbeschreibung Mt. Kenia
(Änderungen vorbehalten, Zeitangaben sind Richtwerte)
Mindestteilnehmer 4 Personen

1. Tag: Youth Hostel, 2090 Meter, 3 Stunden Wanderung
Die Anfahrt nach Naro Moru dauert von Nairobi aus etwa 3 Stunden. In Thika besuchen wir die Thika - und die Chania Wasserfälle. In Richtung Garisse kann man die Forteen Falls besichtigen. Hier stürzt der Athi River in 14 Kaskaden etwa 12 Meter in die Tiefe. Weiterfahrt nach Naro-Moru, 1900 Meter. Hier beginnt die Wanderung zum Mt. Kenya. Der Weg zieht sich durch das Landwirtschafts- und Plantagengebiet, das durch Rodung auf bis etwa 2000 Meter Höhe entstanden ist. Er führt auf der befahrbaren Straße zum Youth Hostel auf 2000 Meter Höhe.

2. Tag: Meterologische Station, 3048 Meter, 6 Stunden
Jetzt verlassen wir langsam das Plantagengebiet und dringen in urwüchsige Bergregenwälder ein. Die Vegetation ist sehr üppig. Wir können Riesencampher, viele Orchideen und Farne sehen. Beim Eingang zum Nationalpark haben wir etwa die Hälfte der Strecke geschafft. Wir lernen die nahezu unerschöpfliche Tierwelt Afrikas kennen. Affen springen von Baum zu Baum, laufen über den Weg. Flechtenbärte an knorrigen alten Urwaldbäumen gemischt mit oft nebelverhangenem Wald lassen den Eindruck des Unwirklichen aufkommen. Verschiedene Nektarvogelarten flattern durch das Gebüsch, Waldantilopen äsen. Jetzt dringen wir in einer Höhe von circa 3000 Meter in den Bambusgürtel vor. Hier haben Kaffernbüffel  ihren Wechsel tunnelartig durch das Bambusdickicht getramelt.

3. Tag: Akklimatisationstag
Dieser Tag dient der Anpassung an die Höhe

4. Tag: Mackinders Camp, 4200 Meter, 6 Stunden
Heute sind 1150 Höhenmeter zu überwinden. Ab cirka 3300 Metern erreichen wir die Waldgrenze und ab etwa 3500 Metern die Riesenheide. Anschließend müssen wir uns durch das „senkrechte Moor“ kämpfen, einen Untergrund aus Gras und Moos. Oberhalb der Baumgrenze sind bis zu 6 Meter hohe Riesenlobelien, blühende Gladiolen und hoch wachsende Baumheide zu sehen.

5. Tag: Lenana Gipfel, 4985 Meter,  Shiptons Camp, 4320 Meter, 8 Stunden
An dem heutigen Tag müssen wir sehr früh aufstehen. Der Aufstieg zum Lenana Gipfel ist bei gefrorenem Boden erheblich einfacher und die Sicht bei Sonnenaufgang erlebnisreicher. Wir passieren einen Rangerposten und kommen zum Austrian Hut auf 4790 Meter. Wir müssen am Rande des Lewis Gletschers entlang und schließlich auf einem Felsgrad zum Lenana Gipfel auf 4985 Metern. Dieser sehr anstregende Tag kann durch die Umgehung des Gipfels etwas verkürzt werden. Der Abstieg erfolgt zum Shiptons Camp auf 4320 Meter.

6. Tag: Sirimom Gate, 2600 Meter, 6 Stunden
Heute ist der Tag des Abstiegs. Insgesamt müssen nahezu 2000 Meter abgestiegen werden. Es geht vorbei am Shiptons Cave auf 4150 Meter zum Liki North Hut auf 3990 Metern und weiter abwärts zum Old Moses Camp auf 3300 Metern. Die langgezogene Wegstecke füht von diesem Camp zum Sirimon Gate. Hier werden wir abgeholt und in etwa drei Stunden über Nanjuki nach Nairobi gefahren.

7. Tag: Reservetag
Tourenbeschreibung als PDF Datei

 

Nepalreisen, Heinz Nikolaus
Trekking und Kulturreisen in Nepal, Tibet, Peru, Jemen
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