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Kastensystem
Zum Verständnis der Nepali ist ihre
Einbindung in das strenge Kastensystem der Hindu nötig. Diese
Kastenzugehörigkeit, in die man geboren wird hat Einfluss auf Essgewohnheiten,
Arbeitstätigkeiten und Verhaltensweisen. Obwohl diese Einbindung in Nepal bei
weitem weniger restriktiv gehandhabt wird, ist sie dennoch entscheidend für das
Leben.
Die höchste Kaste bilden die Priester (brahmanen) gefolgt von den Kriegern (kshatriya),
den "Normalen" (vaishya) und der Dienerschaft (shudra).
Diese Haupteinteilung ist wiederum unterteilt in mehrere Unterteilungen.
Dieses Kastensystem hat sich in Nepal auch auf die Buddhisten und die gesamte
Gesellschaft in abgeschwächter Form ausgedehnt.
Dem Untersten Rang (den Unreinen, paria) gehören zum Beispiel Schuster,
Schmiede und Musikanten an. Ebenfalls eine niedrige Stellung haben Berufe, die
mit der Tötung von Tieren zu tun haben.
Auswirkungen
Es ist Unsinn, Träger zum Essen in ein Lokal einzuladen.
Enger Kontakt zu den Trägern verunsichert sie (sie gehören einer anderen Kaste
an!)
Es ist selbstverständlich für einen Träger, dass er eine andere,
minderwertige Unterkunft hat als der Tourist.
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