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Heinz Nikolaus, Jahrgang
1949, entdeckte seine Liebe zu Nepal über eine Kollegin, die, inzwischen im
Ruhestand, nahezu jedes Jahr in den Himalaja fährt.
Sie hatte ihn durch Erzählungen und Bilder auf
dieses wunderbare Land aufmerksam gemacht.
1998 machte er mit seiner damals 25 jährigen
Tochter die erste Reise nach Nepal. Erster Kontakt mit Nepali bekam er im
Flugzeug der Royal Nepal Airlines. Diese Gesellschaft flog in diesem Jahr zum
letzten Mal Europa an.
Auf dem damals noch wenig ausgebauten Flugplatz in
Kathmandu machte er seine erste Begegnung mit den Kehrseiten des Landes. Armut
und Dreck. Am Flugplatz wurden die beiden von etwa 100 Schleppern belästigt.
Man wollte ihnen das Gepäck entreißen und in ein eigenes Taxi
schleppen. Doch die beiden hielten ihr wenig Gepäck fest in der Hand und
suchten sich ihr Taxi.
Man brauchte für Langtang noch ein Trekkingpermit, was
man im Touristikbüro besorgen konnte. Der Taxifahrer fuhr jedoch ohne die
beiden zu informieren in eine ihm bekannte Trekkingagentur. Unter heftigem Protest musste
er nun doch zum Touristenbüro fahren um das Permit zu besorgen.
Das Kathmandu Guest House war eine
bekannte Unterkunft und der Weg dorthin reibungslos.
Das nächste Abenteuer war die Busfahrt im
Lokalbus nach Sundarijal. Die Karten zu besorgen nahezu unmöglich. Doch es gelang. Da bekannt war, dass Sundarijal
am Ende der Busroute lag, war ein falsches Aussteigen in dem völlig überladenen
Bus nicht möglich. Neben Ziegen, Hühnern und Menschen kamen die Beiden
nach abenteuerlicher Fahrt an.
Unterwegs lernten die Beiden ein kleines Mädchen, Maya Lama, kennen, die sich mit Carmen befreundete.
Maya wurde es durch die Bekanntschaft ermöglicht, eine Privatschule in
Kathmandu zu besuchen.
Mayas Vater Kaji wurde zum Freund der Beiden. Er ist bis heute unser
Begleiter in Nepal.
Alle positiven und negativen Erfahrungen in diesem Land mit diesen Menschen
bewogen H. Nikolaus, selbst Reisen nach Nepal zu veranstalten.
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