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Kathmandu Tal |
Geographie
und Topographie
Das
Kathmandu-Tal ist das kulturelle Zentrum Nepals. Neben der Hauptstadt Kathmandu
(Kantipur) finden wir hier die alten Königsstädte
Patan (Lalitpur) und Bhaktapur (Badgaon) und eine große Zahl von kleineren und
größeren Siedlungen. Das Tal wird von mehreren Bergkämmen
eingeschlossen. Durch die
Chobar-Schlucht fließt der Bagmati aus dem Tal ins Terai und von dort durch Indien direkt in den Ganges.
Diese Schlucht ist nach der Legende durch Shiva entstanden, der damit den See,
der an der Stelle des Tals war, entwässert hat. Als Insel in diesem See war das
Heiligtum von Swayambunath. Diese
Theorie wurde durch geologische Untersuchungen auch weitgehend bestätigt.
Wandert man auf den Hügeln rund um das Tal, so kann man diese
Ansicht durchaus nachvollziehen. Kathmandu liegt auf 1400 m Höhe und wird von
respektablen Hügelreihen umringt. Die Kessellage führt häufig zu einer
Smoglage. Verlässt man diesen Kessel auf die Bergrücken so hat man bei gutem
Wetter einen sagenhaften Blick auf die Himalayakette.
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Erreichbarkeit
Die
Tour rund um das Kathmandu-Tal kann auch in einzelnen Abschnitten bewältigt
werden. Die Etappenorte sind alle relativ gut mit Lokalbussen oder per Taxi zu
erreichen.
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Klimazone
Das
fast flache Tal besitzt ein ausgeglichenes und gemäßigtes subtropisches Klima.
Die durchschnittliche Meereshöhe beträgt 1400 m. Im Winter sinkt das
Thermometer nachts nur ganz selten unter den Gefrierpunkt. In der Trockenzeit beherrscht am frühen
Vormittag meist eine zähe Bodennebeldecke die Szenerie. Diese löst sich in der
Regel gegen 10 Uhr endgültig auf. Ebenfalls im Winter ist nachmittags oft ein
thermisch bedingter Westwind zu beobachten, der den Smog aus dem Tal bläst.
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Bevölkerung
Das
Kathmandu-Tal ist die Heimat der ehemals buddhistischen Newar, die als tüchtige
Kaufleute, Handwerker und Reisbauern bekannt sind. Seit der Einigung des Landes
unter den Gurkha-Königen hat eine stetige Hinduisierung stattgefunden.
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Wissenswertes
Die
Hauptattraktion des Tales bilden die ungezählten Pagoden, Tempel, Schreine,
Stupas und Klöster. Diese sind vor allem in den drei großen Städten oder an
deren Peripherie zu finden, aber auch in den eher ländlichen Siedlungen.
Imposant wirkt auch heute noch der enorme Kontrast zwischen den städtischen und
ländlichen Siedlungen, aber auch das Gemisch aus Moderne und
Mittelalter in den Städten selbst. Wanderungen auf den Hügeln rund um
Kathmandu offerieren schöne Ausblicke in die Berge im Norden, auf die
Smog-Glocke über dem Kathmandu-Tal selbst und eine seltsam berührende
Fernsicht in die scheinbar unendliche Gangesebene im Süden.
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Eignung
Wegen
der guten Erreichbarkeit und der Kürze der Tour, respektive deren
Einzelabschnitte, kann sie durchaus allen Kategorien von Trekkern empfohlen
werden, den einen als Ziel, den anderen als "Einlauftour". |
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