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Sherpa,
Klöster und Everest
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Geographie
und Topographie
Der
Khumbu Himal bildet mit dem Mount Everest, dem höchsten Berg der Erde, den
Kulminationspunkt des Himalaya-Gebirges. Neben dem Mount Everest (8846 m) sind mit Lhotse und
Cho Oyu noch zwei weitere Achttausender zu bestaunen, daneben jede Menge
herrlicher Berge, die ihre Gipfel über 7000 m hoch in den Himmel
recken. Wie eine Hand greifen fünf Täler
in diesen gewaltigen Gebirgssockel des Khumbu Himal hinein, der vom Dudh Kosi entwässert
wird. Im Norden dieses gewaltigen Grenzmassives, auf der tibetischen Seite,
liegen die weiten Hochebenen von Tingri. Von dort fließen die Wasser zum Arun,
der östlich des Makalu den Hauptkamm durchbricht und auch zum
Ganges fließt.
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Erreichbarkeit
Der Straße nach Jiri und das Flugfeld in Lugla (2834 m) sind Ausgangspunkte
für das Gebiet rund um
den höchsten Berg der Erde. Von einem Helikopterflug nach
Syampoche wird wegen der Gefahr der Höhenkrankheit dringend abgeraten (das
Flugfeld liegt 3800 m hoch). Lugla ist schon hoch genug! Der Anmarsch ab Jiri, oder ein Flug nach Luglha sind unbedingt vorzuziehen.
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Klimazone
Während
im Tal des Dudh Kosi ein gemäßigtes submontanes Klima herrscht, gelangen wir
nach der Talstufe oberhalb von Namche Bazar in die semiarid-montane und
subalpine Stufe. Der Sommermonsun hat einen großen Einfluss auf die Vegetation.
Gerste wird bis auf 4500 m Höhe angebaut, das höchste Dorf Nepals, Dingpoche,
liegt zwischen 4200 und 4400 m. Weidegebiete werden im Sommer bis in eine Höhe
von 5500 m genutzt.
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Bevölkerung
Der
Khumbu Himal wird vorwiegend von Sherpa bewohnt. Ursprünglich Viehzüchter, Händler und
Ackerbauern, beschäftigt sich dieser Bergstamm osttibetischer Herkunft
heute hauptsächlich mit den mannigfaltigen Berufen in der Tourismusbranche. Der
Khumbu Himal gehört zu den am besten entwickelten Gebieten in ganz Nepal.
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Wissenswertes
Der
Khumbu Himal verdankt seine Berühmtheit dem Mount Everest (Chomolungma,
Sagarmatha) und seine Beliebtheit dem Sherpavolk. Der Berghorizont im Khumbu
Himal gehört zu den großartigsten Anblicken der Erde. Die Landschaft besticht durch Großzügigkeit, Weite und Größe.
Gleichzeitig betreten wir hier einen hochinteressanten Kulturraum mit der
typischen Sherpa-Architektur und vielen, teilweise sehr alten Lama-Klöstern.
Das religiöse Zentrum im Khumbu bildet das einmalig gelegene Kloster Tengpoche.
Das Gebiet ist relativ klein und wird zum großen Teil vom
Sagarmatha Nationalpark abgedeckt. Durch diesen Park ist es gelungen, die Interessen des
Tier- und Naturschutzes mit jenen der hier lebenden Bevölkerung in Einklang zu
bringen. Als Zugang und zugleich Ausgang dient das Tal des Dudh Kosi. Oberhalb
von Namche Bazar fächern sich fünf Täler auf, von dem vier für Touristen
ohne weiteres zugänglich sind. Am Ende dieser Täler und an deren Rändern
befinden sich die magischen Berggestalten, allen voran die Achttausender, die bestaunt werden können,
ohne dass man die herrlichen Wanderwege verlassen muss. Das Everest-Gebiet ist eines der meistbesuchten Bergregionen Nepals ist.
Die meisten Touristen gehen im Oktober dorthin. Wir bevorzugen das späte
Frühjahr, in dem es deutlich ruhiger zugeht.
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Eignung
Die
Wege des Khumbu Himal bieten außerhalb der Wintermonate keinerlei nennenswerte
technische Schwierigkeiten, zudem kann die Länge des Trecks individuellen Bedürfnissen
angepasst werden. Große Pässe sind nicht zu überschreiten. Deshalb eignet
sich das Gebiet eigentlich für alle sportlichen Personen. Das einzige Problem
besteht in der Höhenlage und in der Gefahr der Höhenkrankheit. Falls Sie genügend
Zeit für die richtige Akklimatisation haben und die hier vorgeschriebenen
Tagesetappen und Ruhetage respektieren, werden Sie vermutlich nicht krank werden
und nicht in Lebensgefahr geraten. Beachten Sie in diesem Zusammenhang unbedingt
die detaillierten Bemerkungen zur Höhenkrankheit.
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